13. März 2019
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Brandenburg läuft allen davon

45. Fortuna Cross mit hoher Beteiligung bei den Nachwuchsläufern.

Marienhafe. Rundum zufrieden waren die Organisatoren des SV Fortuna 70 Wirdum mit dem Ablauf des von ihrem Verein veranstalteten Crosslauf rund um den Tjücher Kiessee. „160 Läufer im Ziel ist die viertbeste Teilnehmerzahl aller bisherigen Veranstaltungen“, hat Organisationsleiter Frank Fengkohl ermittelt. Ganz besonders freuten sich die Wirdumer über die große Beteiligung bei den Schülern, große Gruppen der Vereine Blau-Weiß Emden-Borssum und TuS Norderney sowie der benachbarten Schulen aus dem Brookmerland rannten um den Kiessee.

Sehr gute Leistungen zeigten schon die jüngsten Aktiven, über 800 Meter war Elin Helmer (Fortuna 70 Wirdum) nicht zu schlagen. Sie war nach 3:54 Minuten als Erste im Ziel, in guter Form präsentierte sich auch Talea Pfluger, die für die 1250 Meter lange Distanz nur 5:08 Minuten benötigte. Gleich mehrere Altersklassensiege feierte der Borssumer Nachwuchs, herausragend dabei die Zeiten für Tjaard Groenewold (M11; 7:55) und Tizian Mustert (M12; 7:45) über 1900 Meter. Die guten Borssumer Resultate rundete Markus Melles mit seinen 13:08-Minutensieg über 3200 Meter ab .

Die meisten Erwachsenen hatten sich für den Hauptlauf über 4800 Meter entschieden. Dabei musste die Strecke insgesamt dreimal absolviert werden. Der in Emden groß gewordene Lennart Brandenburg aus Heidelberg war wie am vorigen Wochenende beim Ostfrieslandcross in Hesel auch rund um den Tjücher Kiessee nicht zu schlagen. Schon nach knapp einem Kilometer am Ende des schwierigen Teilstücks über die Wiese war er der Konkurrenz weit enteilt.

Interessanter für die Zuschauer war der Kampf um den zweiten Platz. Malik Lübben (Emden) verfolgte Michael Klus-Brauner (MTV Aurich) zwei Runden lang („Ich wollte an Michael dranbleiben“, äußerte Lübben sich nach dem Rennen), in der dritten Runde konnte er sich dann absetzen und wurde hinter Lennart Brandenburg (17:02 Minuten) Zweiter in 19:04 Minuten vor Klus-Brauner (19:20).

Sieger Brandenburg hatte absolut keine Probleme mit dem schwer zu laufenden Streckenabschnitt über die Wiese: „Da konnte ich weit über das Feld schauen, der Untergrund war für mich kein Problem.“ Der Heidelberger feierte in der vergangenen Woche den Geburtstag seiner in Emden wohnenden Mutter und reiste am Montag wieder zurück an den Neckar. Zum Laufen sei er erst spät mit 26 Jahren gekommen, erzählte Lennart Brandenburg nach dem Zieleinlauf, zunächst um den Kopf frei zu bekommen, inzwischen aber nach Trainingsplan und mit einer Laufgruppe. Über seine beiden deutlichen Siege in Ostfriesland wunderte er sich.

Fast genauso klar wie der Sieger bei den Männern, gewann Daniela Behrens vom TV Marienhafe den Wettbewerb der weiblichen Teilnehmer. „Ich habe eine lange Laufpause gemacht, dafür lief es heute ganz gut“, meinte sie zu ihrem Ergebnis. Sie kam nach 25:13 Minuten ins Ziel, vor Melanie Otte (TSR Olympia Wilhelmshaven; 26:16) und Anke Griesbach (TV Norden; 26:18).

Richtig nass wurde es dann beim Lauf über 9600 Meter, bei dem insgesamt 18 Aktive an den Start gingen. Trotz der inzwischen widrigen Wetterbedingungen entschied er das Rennen mit klarem Vorsprung in 39:22 Minuten für sich. Zweiter wurde Timo Rosendahl (STEO Emden; 42:09), Dritter Reinhard Ludwig (LG Ostfriesland; 42:37). Als einzige Frau ging Conny Fricke (Pari boy Air Runners) über die lange Distanz an den Start, für sie wurden 55:35 Minuten gemessen. tg

Emden vom Mittwoch, 13. März 2019, Seite 10 (5 Views)

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